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DRIAS automatisiert LCA-Berechnungen mit Real-Time LCA

Bau

Wie lassen sich LCA-Berechnungen in einem beratenden Ingenieurbüro effizienter gestalten und die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen nachhaltiger und agiler machen?

Bei DRIAS Rådgivende Ingeniører ersetzt Real-Time LCA manuelle und zeitaufwändige Abläufe durch einen digitalen Workflow, in dem LCA-Berechnungen integraler Bestandteil aller Projekte sind – von den ersten Entwurfsphasen bis zum Austausch mit externen Partnern.

Herausforderung

Früher arbeitete DRIAS mit manuellen LCA-Berechnungen, die eine umfangreiche Datenverarbeitung und Umrechnung erforderten. Dadurch waren die Prozesse zeitaufwändig und eine effektive Zusammenarbeit über Fachbereiche und Projekte hinweg wurde erschwert.

Lösung

Dank Real-Time LCA sind die Berechnungen nun direkt in Revit integriert. Dadurch werden Mengen automatisch übertragen und Analysen können in einer einzigen digitalen Umgebung durchgeführt werden. Die Plattform unterstützt die interdisziplinäre Zusammenarbeit und gibt internen sowie externen Parteien kontinuierlich Einblick in die Nachhaltigkeitsdaten des Projekts.

Ergebnis

DRIAS hat die Berechnungszeit erheblich verkürzt und durch die Wiederverwendung von Daten sowie die Automatisierung von Wiederholungen Fehler minimiert. Gleichzeitig können Nachhaltigkeitsanalysen viel früher in den Projekten durchgeführt werden. Zudem wurde die Zusammenarbeit durch einen transparenteren und digitalen Arbeitsprozess gestärkt.

Manuelle Prozesse bremsten die fachliche Arbeit

Vor der Umstellung auf Real-Time LCA wurden LCA-Berechnungen bei DRIAS manuell durchgeführt, wobei viele Schritte zwischen Modell, Daten und Dokumentation erforderlich waren. Das bedeutete, dass jede Berechnung viel Zeit in Anspruch nahm und Messungen, Umrechnungen und manuelle Eingaben wiederholt werden mussten. 

Diese Arbeitsweise erschwerte die Skalierung der Arbeit und lenkte den Fokus von dem ab, was für die Projekte wirklich wichtig ist: qualifizierte und nachhaltige Entscheidungen.

„Es gab viele Schritte, bei denen etwas schiefgehen konnte. Und das hat uns Zeit gekostet, die wir lieber für das Wesentliche hätten nutzen wollen – nämlich gute und nachhaltige Lösungen zu finden“, sagt Kristine Toft, Fachleiterin für Nachhaltigkeit bei DRIAS.

Als die Klimaanforderungen verschärft wurden und die Nachfrage nach LCA-Dokumentation stieg, wurde die Notwendigkeit eines optimierten, digitalen Ansatzes deutlich.

DRIAS suchte deshalb nach einem Tool, das sich direkt in die bestehende Revit-Umgebung integrieren ließ und die fachübergreifende Zusammenarbeit unterstützte. Die Wahl fiel auf „Real-Time LCA”, das sich schnell als die richtige Lösung erwies.

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Kristine Toft, Fachleiterin Nachhaltigkeit bei
DRIAS Beratungsingenieure.

Ein Tool, mit dem alle an einem Strang ziehen.

Durch die Implementierung von Real-Time LCA kann DRIAS nun die gesamte Nachhaltigkeitsarbeit auf einer einzigen Plattform bündeln. Die Lösung ist direkt mit Revit verbunden, was die Übertragung von Mengen, die Erstellung von Analysen und die Ausarbeitung von Dokumentationen vereinfacht, da nicht mehr in mehreren separaten Systemen gearbeitet werden muss. So entsteht eine gemeinsame digitale Ausgangsbasis für Konstrukteure, Nachhaltigkeitsspezialisten und Projektmanager.

Die Plattform ist benutzerfreundlich und erfordert keine umfangreichen Schulungen. Heute nutzen fast alle Mitarbeiter der Organisation Real-Time LCA, nicht nur die Nachhaltigkeitsspezialisten.

„Tatsächlich nutzen es mittlerweile die meisten. Nur wenige hatten bisher noch kein Projekt, bei dem es aktuell war“, erzählt Kristine.

Auch externe Parteien wie Bauherren haben Zugriff auf die Plattform und können die LCA-Ergebnisse laufend verfolgen. Dadurch wird die Transparenz der Projekte erhöht und ein offener sowie qualifizierter Dialog über Materialauswahl und Designentscheidungen im Laufe der Projektentwicklung ermöglicht.

Automatisierung beschleunigt LCA-Berechnungen

Einer der greifbarsten Vorteile der Arbeit mit Real-Time LCA ist die erhebliche Zeitersparnis. Dies liegt unter anderem daran, dass DRIAS über eine Bibliothek mit Konstruktionstypen und Materialien verfügt, die eine Wiederverwendung von Daten ermöglicht und große Teile des Prozesses automatisiert.

„Wenn wir bekannte Elemente verwenden und sie gleich benennen, kann das System sie selbst erkennen und passende Materialien vorschlagen. So kommen wir mit der Analyse schnell voran und müssen nur noch projektspezifische Anpassungen vornehmen“, erklärt Kristine.

Mehr Flexibilität und bessere Entscheidungen – und das schon früh im Projekt.

Ein wichtiger Teil des Mehrwerts besteht darin, dass die Berechnungen viel früher im Projekt durchgeführt werden können. Während LCA-Berechnungen früher oft erst in den späten Projektphasen erstellt wurden, nutzt DRIAS das Tool heute, um Lösungen bereits von Anfang an zu analysieren und zu vergleichen.

Auf diese Weise können Materialien ausgetauscht und Alternativen geprüft werden. So wird sichergestellt, dass die Projekte von Anfang an in die richtige Richtung gehen.

„Es ist viel einfacher, verschiedene Szenarien zu untersuchen und Varianzanalysen durchzuführen. So lässt sich schneller die Lösung finden, die technisch und nachhaltig am besten ist“, sagt Kristine.

Dies ist insbesondere bei Projekten mit ehrgeizigen Klimazielen oder verschärften Zertifizierungsanforderungen von Vorteil. In solchen Fällen sind frühzeitige Einblicke und Dokumentationen erforderlich.

Enge Zusammenarbeit und einfacher Zugang zum Support

Die Implementierung von Real-Time LCA wurde durch eine benutzerfreundliche Plattform sowie durch die enge Zusammenarbeit mit NTI unterstützt. DRIAS empfand die Inbetriebnahme als unkompliziert und die Unterstützung war jederzeit verfügbar. Während des gesamten Prozesses gab es einen kontinuierlichen Dialog über Bedürfnisse und Wünsche, und die Lösung wurde entsprechend den gewonnenen Erfahrungen im Laufe der Zeit angepasst.

„Wir hatten während des gesamten Prozesses einen guten Dialog mit den Beratern. Wenn wir Fragen oder Anregungen hatten, haben sie uns zugehört und schnell reagiert. Das hat uns den Einstieg erleichtert und uns die Möglichkeit gegeben, während der Nutzung Anpassungen vorzunehmen“, berichtet Kristine.

Eine Lösung, die die Zusammenarbeit stärkt und das Fehlerrisiko reduziert

Durch die Zusammenführung aller Daten und Analysen an einem Ort hat DRIAS das Risiko von Fehlern und Dateninkonsistenzen erheblich reduziert. Alle arbeiten auf derselben Grundlage und die Plattform unterstützt verschiedene Benutzerrollen. Dadurch können Projektmanager, Konstrukteure und Nachhaltigkeitsspezialisten genau auf die Informationen zugreifen, die sie benötigen, ohne dabei von einzelnen Personen abhängig zu sein.

Auch die Zusammenarbeit mit externen Partnern ist effizienter geworden. Bauherren und andere Kooperationspartner können die Entwicklung des Projekts direkt in der Lösung verfolgen. So erhalten sie während des gesamten Prozesses die erforderlichen Einblicke, anstatt erst am Ende eine Dokumentation zu bekommen.

„Es ist ein großer Vorteil, dass Bauherren und externe Partner Projekte direkt auf der Plattform mitverfolgen können. Die Arbeit damit ist sehr intuitiv, was zu weniger Missverständnissen und einem besseren Arbeitsablauf führt“, so Kristine.

Haben Sie Fragen zu Real-Time LCA?

… oder möchten Sie lieber direkt mit der Lösung beginnen? Zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu kontaktieren.

Tanja Czernig

Vertrieb

Chemnitz

+49 371 4000 70-404